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Ansicht von außen

Ansicht von innen


"Linguale Orthodontie" nennt man die Zahnregulierung mit einer festen Klammer, die an der Innenseite der Zähne befestigt ist. Diese Art der Korrektur von fehlerhaft stehenden Zähnen wird seit ca. 20 Jahren besonders in Amerika, Frankreich und Japan mit Erfolg angewandt. Seit einiger Zeit ist diese spezielle Behandlungstechnik auch in Deutschland verfügbar.

Kommt es für mich in Frage?

Linguale Orthodontie basiert auf den gleichen Grundlagen wie übliche feste Klammern, stellt jedoch in der praktischen Durchführung sehr viel höhere technische, apparative und zeitliche Anforderungen an den Behandler. Diese Methode bietet sich für Erwachsene und Jugendliche an, die eine Beeinträchtigung ihres Aussehens durch eine feste Apparatur auf der sichtbaren Außenseite der Zähne ablehnen. Eine wichtige Voraussetzung zur Behandlung ist die perfekt ausgeübte individuelle Mundhygiene. Dies erfordert ein spezielles Training - wir werden Sie dabei unterstützen und Ihnen mit Hilfsmitteln und professioneller Zahnreinigung dabei behilflich sein.

Wie sieht es aus?

Die Apparatur besteht aus kleinen silberfarbenen Plättchen, die mit einem speziellen Übertragungsverfahren auf die Innenseite Ihrer Zähne geklebt werden. Bei normaler Mundöffnung, z. B. beim Essen und Sprechen, wird von der Apparatur nichts zu sehen sein. Nur bei extremer Mund-öffnung und genauem Hinsehen ist eine Einsicht auf die Klammer möglich - dies macht übrigens die Behandlung für den Kieferorthopäden etwas schwieriger und er wird Ihnen sagen, ob bei Ihnen Linguale Orthodontie möglich ist.

Wie sehr bin ich durch die Apparatur beeinträchtigt?

Nach einer Eingewöhnungszeit, die einige Tage bis Wochen dauern kann, bemerken Sie die Apparatur nicht mehr. Anfängliche Beschwerden betreffen die Zunge und damit die gute Aussprache - es ist deshalb empfehlenswert, die ersten Tage nach dem Anbringen der Plättchen möglichst wenig zu sprechen und auf weiche Nahrung umzustellen. Nach der Eingewöhnungsphase können Sie zu Ihren normalen Essgewohnheiten zurückkehren - es ist jedoch ratsam während der Behandlung auf klebrige und faserige Nahrung zu verzichten, da diese aufwendige Mundhygienemaßnahmen erfordert und zu zeit- und kostenintensiven Reparaturen führen kann.

Wird die Behandlung schmerzhafter als die Klammer von außen sein?

Nein. Das Befestigen der Apparatur erfolgt mit einer speziellen zahnschonenden Klebetechnik. Nur in der ersten Eingewöhnungszeit ist die Zunge - und damit die Aussprache - etwas beeinträchtigt. Nach jedem Nachaktivieren der Apparatur ist für einige Tage ein vermehrtes Druckgefühl an den Zähnen zu spüren - dies ist bei jeder kieferorthopädischen Apparatur der Fall.

Wie häufig muss ich zum Nachstellen der Klammer kommen?

Alle 4 bis 6 Wochen. Sollten Sie vor Ihrem nächsten Termin Probleme mit der Apparatur bekommen, rufen Sie bitte Ihren Behandler an, er wird Ihnen kurzfristig behilflich sein.

Sollten Sie zu diesem Thema weiteren Informationsbedarf haben, vereinbaren Sie bitte einen Gesprächstermin mit einem der im Mitgliederverzeichnis aufgelisteten Kieferorthopäden.

Bei Interesse finden Sie hier ein Patientenbeispiel


 
 
   
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Webmaster: Alexander Piecha